Archiv für Januar 2011

Heuchlingen: Wir kommen wieder, keine Frage!

Mit Blick auf Einnahmen und Besucherzahl können wir die erste Antifa-Benefiz-Show im Heuchlinger Schlicker nur als vollen Erfolg betrachten. Wir danken den Bands und natürlich allen AktivistInnen aus der Region und von weiter weg für die Organisation und tatkräftige Unterstützung! Dank geht auch an alle BesucherInnen, denen wir versichern: Das war nicht das letzte Konzert dieser Art.

Da nach Abbau der Infostände noch Anfragen nach Material kamen, wollen wir allen InteressentInnen einen Besuch im Ulmer Infoladen ans Herz legen.

Auf bald!

22.1.: Antifa-Benefiz-Show in Heuchlingen

Offenes Auftreten von Neonazis hat im Raum HDH glücklicherweise
immer noch Seltenheitswert, zumindest im direkten Vergleich mit der
Region Ulm, wo bundesweit aktive Faschisten der JN von den
Gemeinden größtenteils unbehelligt ihre rechten Erlebniswelten
pflegen.

Dennoch besteht nach wie vor ein Potential an rechter Un-Kultur in
der Heidenheimer Umgebung, insbesondere auf dem Härtsfeld. Auch
wenn sich die aktionistisch orientierte Neonazi-Szene insbesondere
auf die Region um Langenau konzentriert, nutzen aktive Kader der
„Jungen Nationaldemokraten“ auch den Heidenheimer Kreis als
Rückzugsgebiet.

(mehr…)

Nazis blockieren – Extremismusquatsch und Opfermythen bekämpfen!

Am 13. Februar 2010 haben wir in Dresden mit entschlossenen Blockadeaktionen den größten und wichtigsten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindert. Wir haben den Rahmen des symbolischen Protests verlassen und mit der Aktionsform Massenblockade den kollektiven Ungehorsam auch nach Dresden getragen. Mit Tausenden von Menschen, haben wir den Ort der Auftaktkundgebung der Nazis umzingelt und konnten so den Naziaufmarsch verhindern. Die Nazis mussten völlig frustriert die Heimreise antreten.

Auch im kommenden Februar werden wir den geplanten Naziaufmarsch in Dresden verhindern. Dazu werden wir wieder mit Tausenden von Menschen Massenblockaden errichten und mit allen solidarisch sein, die unser Ziel der Verhinderung des Aufmarsches teilen.

Der alljährlich als Trauermarsch inszenierte Großaufmarsch stellt mit zuletzt über 6.000 TeilnehmerInnen den größten Naziaufmarsch Europas dar. Aber er ist nicht nur wegen seiner Größe relevant, sondern auch wegen seiner Ausstrahlungswirkung ins europäische Ausland und seiner Binnenwirkung in die verschiedenen, sonst oft zerstrittenen Spektren der Nazis. Autonome Nationalisten, NPD, DVU, der ganz rechte Rand von Burschenschaften und Verbänden sowie Nazis aus anderen europäischen Ländern kamen zusammen und konnten sich gemeinsam als mächtige Bewegung darstellen und erleben.

(mehr…)