
Das Verfahren gegen den Antifa, der sich auf dem Herbrechtinger Stadtfest im Juli 2011 gegen eine Gruppe Dresdner Nazi-Skins erfolgreich zur Wehr gesetzt hatte, wurde eingestellt. Er bleibt auf knapp 1000 Euro Anwaltskosten sitzen – Gegen die Faschisten wurde bis heute kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Prozessbericht 1
Prozessbericht 2
Pressecho

Einem Antifaschisten soll am Mittwoch den 11.1. vor dem Amtsgericht in Heidenheim der Prozess gemacht werden. Hintergrund ist ein Angriff durch eine Gruppe Neonazis auf dem Herbrechtinger Stadtfest am 17. Juli 2011.
Näheres zu dem Vorfall findet ihr hier.
Beginn der Verhandlung ist 8.30 Uhr.
Getroffen hat es einen, gemeint sind alle – Solidarität ist eine Waffe!

Antifaschistisch ins neue Jahr!
Am Samstag den 7.1.2012 laden die regionalen autonomen Antifas zur
HC/Punk-Show nach Heuchlingen (Kreis Heidenheim).
Spielen werden ENRAGED MINORITY, NIHIL BAXTER und WASTED YOUTH.
http://www.myspace.com/nihilbaxterofdeath
http://www.myspace.com/wastedyouthsghc
http://www.myspace.com/enragedminority
Sämtliche Einnahmen fließen in die Unterstützung von Antifa- und Antirepressions-Arbeit.
Einlass ist 20 Uhr
Remembering means Fighting…
…ein Motto, das uns den Blick in Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen richten lässt. Regional blicken wir auf eine seit den späten 90ern währende Kontinuität des autonomen Antifaschismus in Heidenheim und auf der Ostalb im Allgemeinen zurück, bewegte Jahre mit Höhen und Tiefen, in denen
uns die Notwendigkeit unserer Aktivitäten immer wieder vor Augen geführt wurde.
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Am 6. Dezember 2008 wurde der Jugendliche Alexis Grigoropoulos in Athen auf offener Straße von einem Polizisten erschossen. Der Mord geschah im Viertel Exarchia, das traditionell als Hochburg der griechischen Anarchisten gilt. Er wurde zum Auslöser für eine Revolte, die bis heute nachwirkt. Im Angesicht der fortgesetzten massiven Angriffe auf die sozialen Grundlagen der griechischen Gesellschaft wirft der Filmemacher Ross Domoney einen Blick zurück auf die Ereignisse des Dezembers.
zum Video
Anlässlich des 8. Jahrestages der Heidenheimer Nazi-Morde kam am 19.12. ein gutes Dutzend Antifas vor der ehemaligen Diskothek K2 zusammen, um an die drei ermordeten Jugendlichen Alex, Viktor und Waldemar zu gedenken. Nach einer Kranzniederlegung unternahmen die AktivistInnen einen Spaziergang durch die Heidenheimer Innenstadt, um mit Flugblättern auf die Bedeutung des Datums hinzuweisen.
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Zur aktuellen Debatte um das „Erwin-Rommel-Denkmal“.
Am vergangenen „Volkstrauertag“ verhüllte die Gruppe „Geschichtswerkstatt“ das Erwin-Rommel-Denkmal auf dem Zanger Berg in Heidenheim. Wir begrüßen die Aktion als öffentlichkeitswirksame Intervention in die Debatte um Rommel, die zuletzt durch die Recherchen des Historikers Wolfgang Proske regional sowie überregional neu entfacht wurde.
Zuletzt 2008 haben wir in einem Flugblatt auf die Rolle des „Mythos-Rommel“ für die Inszenierung eines post-nationalsozialistischen deutschen Nationalgefühls hingewiesen und die Demontage des Denkmals als symbolische Absage an Nationalismus, Militarismus und Volksgemeinschaft gefordert. Denn eine antifaschistische Intervention in den Diskurs um Rommel kann sich nicht darauf beschränken, einer geschichtsvergessenen Heidenheimer bzw. deutschen Öffentlichkeit Nachhilfeunterricht zu erteilen. Der Umgang mit politischer Geschichte ist niemals eine rein „objektive Aufarbeitung von Fakten“, sondern beinhaltet immer den Anspruch, die gesellschaftliche und politische Gegenwart im Kontext des Vergangenen zu begreifen und Leitlinien für ihre Gestaltung zu entwerfen.
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Am Donnerstag den 8.9. findet im Esperanza Schwäbisch Gmünd der nächste politische Filmabend statt. Gezeigt wird der visionäre Film „Schrei im Dezember“ des griechischen Regisseurs Kostas Kolimenos, der die soziale Revolte in Griechenland nach der Ermordung des Jugendlichen Alexandros Grigoropoulos im Jahre 2008 dokumentiert.
Eine Revolte, die nicht „aus dem Nichts“ entstand und doch alle überraschte, ein Ereignis der Eruption urbaner Spannungsfelder im Angesicht von fortschreitender Prekarisierung, Verdrängung, und einer zunehmend gewaltsam befriedeten kapitalistischen Ordnung, deren vergiftete Heilsversprechen mehr und mehr der simplen „senilen Entschlossenheit [weichen], einfach fortzudauern“ (Tiqqun).
In diesem Sinne war der Dezember tatsächlich ein „Bild aus der Zukunft“, das Aufflackern der kommenden Aufstände des 21. Jahrhunderts, in all ihrer Ambivalenz und all dem Potential, das zu entfalten eine der größten Herausforderungen an eine libertäre Linke der Zukunft darstellt.
Beginn ist 19 Uhr

Anfang August wurde ein Stuttgarter Antifaschist in Stuttgart-Heslach auf offener Straße in einem Bäcker festgenommen. Ihm wird Körperverletzung in zwei Fällen im Rahmen der Aktivitäten gegen einen Rassistenkongress und den Gründungsparteitag des Landesverbandes der rassistischen Partei „Die Freiheit“ vorgeworfen.
Einen Text mit Hintergrundinfomationen, auch zur Möglichkeit der finanziellen Unterstützung des Angeklagten, findet ihr hier.
Am Freitag den 2. September soll ihm am Amtsgericht Stuttgart der Prozess gemacht werden. Beginn der Verhandlung ist 9 Uhr.
Um 8 Uhr wird eine Protestkundgebung vor dem Gericht stattfinden (Hauffstraße 5).
Der Gesinnungsjustiz der Stuttgarter Staatsbüttel ist ein konsequenter antifaschistischer Widerstand entgegenzuhalten – gegen ihren jämmerlichen, korrupten Repressionsapparat steht eine Bewegung die ihre Gefangenen nicht vergisst!
Freiheit für Chris und alle linkspolitischen Gefangenen – Solidarität ist eine Waffe!

Am kommenden Dienstag um 19 Uhr wird im Esperanza in Schwäbisch Gmünd eine Info-Veranstaltung zum geplanten Nazi-Aufmarsch in Dortmund stattfinden. Interessenten für eine Mitfahrt mit dem Stuttgarter Bus können hier Karten erwerben und weitere Infos erhalten.
Im Anschluss wird als kleine Einstimmung und Empfehlung zum angemessenen Umgang mit rechtem Straßenterror der französische Film „Chasseurs de skins“ gezeigt, eine Dokumentation der antifaschistischen Skin- und Punk-Szene im Frankreich der 80er Jahre.

Der Kampf für mehr Demokratie und eine lebenswerte Zukunft tobt auch in Syrien.
Die syrische Regierung hat inzwischen über 10.000 Regimekritiker verhaftet, Frauen demonstrieren für die Freilassung ihrer Männer und in verschiedenen Städten rollen Panzer gegen die Protestierenden. Es gibt Hunderte von Toten.
Doch die Proteste halten an; die Menschen haben keine Angst mehr.
Am Montag, den 4. Juli 2011 wird Herr Al Wan Mohammad über die Lage in Syrien berichten.
Die Veranstaltung findet statt um 18 Uhr im
Deutsch-Kurdischen Verein Heidenheim, Eugen-Jaekle-Platz 35
Eintritt frei; Spenden erbeten für den Hilfsfonds Demokratische Rechte von Solidarität International (SI) e.V.
Zur Person:
Der Syrer Al Wan Mohammad kam mit seiner Familie als politischer Flüchtling nach Heidenheim und war dort lange Jahre Asylbewerber. In seiner syrischen Heimat trat er für Demokratie ein, wurde dafür politisch verfolgt und gefoltert.
Seit kurzem sind er, seine Frau und die Kinder anerkannte politische Flüchtlinge.
Al Wan Mohammad ist Mitglied von SI und unterstützt die Forderung nach gleichen Rechten und Pflichten aller Menschen, die dauerhaft in Deutschland leben.